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IP-Videoüberwachung  
Indigo Vision
Der IP Video Markt wächst rapide. Dafür sorgen die fortschrittliche Technologie und die positive Bilanz bei ihrer Anwendung. Langfristig wird sich der Einsatz von IP-Netzwerken in Überwachungsanlagen weitgehend am Markt durchsetzen - vor allem wegen der zahlreichen Vorteile in Bezug auf Kosten und Leistung.

Warum IP Video?

Die Vorteile von IP Video lassen sich am Besten durch eine Beschreibung der Nachteile analoger CCTV-Systeme darstellen. Den traditionellen Videosystemen sind in vieler Hinsicht Grenzen gesetzt. Die Installationskosten für große Flächen sind hoch und die ebenfalls hohen Kosten bei Erweiterungen und Ergänzungen begrenzen die Anzahl der Überwachungsstationen.

Die analoge Matrix ist der Bestandteil, die für die Flexibilität der Anwendung bei analogen CCTV-Systemen sorgt. Doch auch sie lässt sich ohne neue Hardware kaum erweitern und sie ist weitgehend ortsgebunden. Es gibt also - durch die hohen Kosten für Erweiterungen - nur eine begrenzte Skalierbarkeit.

Die Aufzeichnungsmöglichkeiten der analogen Videosignale hat sich zwar durch die Einführung der DVRs verbessert, doch nur bis zu einem gewissen Grad. Der DVR muss ebenfalls in der Nähe der analogen Matrix angebracht werden und sowohl die Bildrate (B/s) als auch die Bildqualität sind oft nicht optimal. Der Markt verlangt aber nach einzelnen, skalierbaren und integrierten Lösung, die eine hochwertige Videoüberwachung unabhängig von Anzahl und Lage der einzelnen Bereiche gewährleistet - und eben das leistet IP Video.

 
 

Alle Kameras sind über Sender-Einheiten ans Netzwerk angebunden, die das analoge Videosignal im MPEG-4 Standard und in DVD-Qualität digitalisieren und komprimieren. Das so digitalisierte Videosignal kann dann wiedergegeben, analysiert und aufgezeichnet werden. Dies geschieht mittels Windows PCs mit einer Software zur Video- und Alarmverwaltung, sowie durch NVRs (Netzwerk-Videorekorder), die an verschiedenen Stellen des Netzwerks installiert sind.

Da der Zugang zum System von jedem an das Netzwerk angeschlossen PC möglich ist, bietet die Video-Management-Software verschiedene konfigurierbare „Nutzerprofile". Diese können den Zugriff auf einzelne Kameras oder NVRs entweder ermöglichen, zeitlich Einschränken oder verwehren. Die Sender/Empfänger-Einheiten ermöglichen den Anschluss aller gängigen Typen von analogen CCTV-Kameras oder Monitore ans Netzwerk, wodurch sicher gestellt wird, dass die bestehende Ausrüstung weiter genutzt werden kann.

 
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Für neue Installationen kann man jedoch auch eine lP-Kamera oder einen IP-Dome verwenden. Diese kombinieren eine professionelle, qualitativ hochwertige CCTV-Farbkamera mit einem IP Videosender in einem Gerät, das direkt ans Netzwerk angeschlossen werden kann. Durch den Einsatz dieser integrierten Kameraeinheiten, an Stelle der traditionellen analogen Videokameras mit einer separaten IP Sendereinheit, sind signifikante Kostenersparnisse möglich. Es gibt inzwischen zahlreiche IP-Produkte von verschiedenen Herstellern, darunter auch Kameras und DVRs mit Netzwerkanbindung. Um jedoch die Kompatibilität zu gewährleisten und den größten Nutzen aus dem sehr leistungsfähigen IP-Video-System zu ziehen, empfiehlt sich die Verwendung des kompletten, integrierten Systems eines einzelnen Herstellers.

 
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